Über 400 verschiedene Vogelarten zählt man in der Schweiz, davon sind etwa 40% gefährdet. Der Bestand der Wildvögel ist ein Spiegel unserer Umwelt. Sinken die Bestände, ist dies ein Zeichen, dass Lebensraum verschwindet. Während sogenannte Kulturfolger von den Menschen profitieren, sind insbesondere Vögel, die auf Feuchtgebiete angewiesen sind und Bodenbrüter bedroht.
Artenrückgang: Ein hoher Anteil der einheimischen Vogelarten steht auf der Roten Liste.
Lebensraumverlust: Zersiedelung, intensive Landwirtschaft, das Verschwinden von Feuchtgebieten und der Verlust von natürlichen Strukturen (Hecken, alte Bäume) zerstören Nistplätze und Nahrungsquellen.
Nahrungsmangel: Der Rückgang von Insekten entzieht vielen Arten, besonders bei der Jungenaufzucht, die Lebensgrundlage.
Gefahren im Siedlungsraum: Glasfronten, Verkehr und Hauskatzen führen zu vielen Verletzungen und Todesfällen.
Verletzte Vögel/Nestlinge: Verletzte Vögel oder kaum befiederte Küken benötigen professionelle Hilfe durch Pflegestationen.
er noch nicht vollständig befiedert ist und nicht ins Nest zurückgesetzt werden kann.
Mauersegler oder Alpensegler am Boden gefunden werden.
er verletzt ist.

Vögel sind Wildtiere. Es ist verboten, einen Vogel grundlos einzufangen und aufzunehmen. Das gilt auch für Jungvögel, die aus dem Nest gefallen scheinen. Ausnahmen bestehen, wenn ein Vogel sich in einer Notlage befindet. In einem solchen Fall sollte man sich umgehend mit einer Fachstelle in Verbindung setzen. Diese entscheidet dann, was mit dem Vogel weiter geschehen soll.
Katzen sind von Natur aus begnadete Jäger. Um Vögel zu schützen, muss man ihnen die Jagd auf sie erschweren.
