Robin stammt aus einer Hinterhof-Schäferhund Zucht. Der Züchter hatte in einem anderen Bundesland bereits ein Tierhalteverbot. Anstatt sich zu bessern, zog er um und züchtete weiter. Die Tiere waren im Keller untergebracht, lagen auf Beton, waren krank und unterernährt und wurden schliesslich – zum Glück – allesamt von der Polizei beschlagnahmt. Robin war der einzige überlebende Welpe und man bat uns, ihn aufzunehmen. Er war traumatisiert, weinte nächtelang durch, hatte schlimmen Durchfall und litt an vielen weiteren körperlichen und seelischen Traumata. Von diesen hat er sich glücklicherweise erholt und geniesst nun sein Leben im kleinen Rudel mit Ben und Tom in vollen Zügen.
Robin ist leider von uns gegangen. Er hatte einen Tumor im Mund, der nicht behandelt werden konnte. Wir werden dich nie vergessen, lieber Robin. Komm gut über die Regenbogenbrücke!
Unzählige Tiere brauchen Hilfe. Wenn wir erfahren, dass ein Tier in Not ist, versuchen wir zu helfen und dem Tier einen neuen Lebensplatz zu vermitteln. Nicht immer gelingt das. Manche Tiere sind alt, behindert oder haben spezielle Bedürfnisse und haben deshalb kaum Chancen auf Vermittlung. Insbesondere für „Nutz“tiere gibt es nicht genügend Plätze. Sofern die finanziellen Mittel und das Platzangebot es erlauben, übernehmen wir diese Tiere und geben ihnen ein Zuhause im Refugium, in unserer Schweizer Katzen- bzw. Kaninchengruppe oder auf Lebenshöfen befreundeter Organisationen.