Peppe fand eine unserer Helferinnen als komplett verwahrloster und abgemagerter Kater in der Innerschweiz. Der Eiter lief ihm aus dem Mund, aus den Ohren und aus der Nase. Umgehend brachte sie ihn in die Tierklinik, wo er erst einmal aufgepäppelt und schliesslich operiert wurde. Zahlreiche Polypen mussten entfernt werden und die Zähne gemacht werden. Schliesslich zog er bei uns ein und freundete sich mit Pirat an, der in dieser Zeit ebenfalls Hausarrest hatte, wegen einer Krebserkrankung. Die beiden Kater verstanden sich gut, nur das Peppe ständig auch Pirats Essen vertilgen wollte. Der ausgehungerte alte Herr hatte wohl jahrelang nicht genügen zu essen bekommen. Die Fundmeldung auf der STMZ erbrachte keinen Treffer, so dass Peppe am 24. Dezember 2024 offiziell zur NetAP-Familie gehört. Wir freuen uns sehr, über dieses Weihnachtsgeschenk, haben wir ihn doch alle sehr schnell und sehr fest ins Herz geschlossen.
Peppe ist inzwischen ein fröhlicher Zeitgenosse, der die Aufmerksamkeit liebt, egal ob von Menschen oder Mitkatzen. Er muss noch immer ein bisschen zulegen, aber bei all den Extraleckerlis ist das zum Glück nicht so schwierig.
Peppe hat leider seine Reise über die Regenbogenbrücke angetreten. Wir sind sehr traurig und vermissen ihn sehr.
Unzählige Tiere brauchen Hilfe. Wenn wir erfahren, dass ein Tier in Not ist, versuchen wir zu helfen und dem Tier einen neuen Lebensplatz zu vermitteln. Nicht immer gelingt das. Manche Tiere sind alt, behindert oder haben spezielle Bedürfnisse und haben deshalb kaum Chancen auf Vermittlung. Insbesondere für „Nutz“tiere gibt es nicht genügend Plätze. Sofern die finanziellen Mittel und das Platzangebot es erlauben, übernehmen wir diese Tiere und geben ihnen ein Zuhause im Refugium, in unserer Schweizer Katzen- bzw. Kaninchengruppe oder auf Lebenshöfen befreundeter Organisationen.